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ST. JOHANN UND MARIA KÖNIGIN-ST. AUGUSTINUS SOLLEN EINS WERDEN ….

Der Pfarreienrat hat in seiner Plenarsitzung vom 06.10.20 einstimmig den Beschluss gefasst, dass die beiden bisher selbstständigen Pfarreien St. Johann und Maria Königin-St. Augustinus sich auf freiwilliger Basis zusammenschließen sollen. Er möchte diesen Prozess auf der Grundlage der „neuen“ Situation bei der Umsetzung der Synodenbeschlüsse vorantreiben.
Der Hintergrund ist der, dass nachdem die „Pfarrei der Zukunft“ so nicht errichtet werden kann, der Diözesanrat am 05.09.20 andere Modelle der Neuordnung von Pfarreien entwickelt hat. Die größte Zustimmung fand das „Zwei-Ebenen-Modell“, bei dem die geplanten 35 „Zukunftspfarreien“ zu „Pastoralen Räumen“ werden und es auf der „ersten Ebene“ weiterhin Pfarreien gibt.
Die “Pastoralen Räume“ sollen verantwortlich sein für die Umsetzung der Synodenziele, vor allem im Hinblick auf eine diakonische und missionarische Kirchenentwicklung. Sie sollen darum auch mit den Pfarreien vernetzt sein und die Vernetzung der Pfarreien untereinander fördern. Neben den (neuen) Pfarreien als territorialen „Orten von Kirche“ kann der „Pastorale Raum“ auch den Rahmen für neue - thematische und personale - „Orte von Kirche“ setzen. In wirtschaftlicher Hinsicht soll der „Pastorale Raum“ zu einem neuen „Kirchengemeindeverband“ mit weiter reichenden Kompetenzen werden.
Die Pfarrei stellt für die Gläubigen – eigentlich für alle dort wohnenden Menschen – weiterhin einen erreichbaren und überschaubaren örtlichen Bereich dar. Sie kennt die vielfältigen Lebenssituationen der Menschen vor Ort. Den neuen Pfarreien sollen alle Rechte, Pflichten und Aufgaben zugeordnet bleiben, die eine bisherige Pfarrei ausmachen.
Darüber hinaus sollen die Pfarrer auch als Hirten und Leiter zu synodalem Handeln und zur Umsetzung des Rahmenleitbilds in den Pfarreien verpflichtet werden.
Das „Zwei-Ebenen-Modell“ sieht ausdrücklich die Möglichkeit eines freiwilligen Zusammenschlusses von Pfarreien vor, zB auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaften, die selbst aufgelöst werden sollen.

In Anbetracht dieser Ausgangssituation und der heute bereits faktisch vollzogenen seelsorglichen Einheit, die sich in einem Zusammenwachsen der beiden Teile in vielfältiger Weise äußert (Gottesdienstordnung, Pfarrbrief, Organisation von Festen und Fahrten usw.), hat der Pfarreienrat diesen Grundsatzbeschluss gefällt, dem sich die beiden Verwaltungsräte der Kirchengemeinden angeschlossen haben.
Ein Symbol für dieses Zusammenwachsen ist auch die „Marke“ Katholisch St. Johann, die auf dem Titelblatt des Pfarrbriefs und unseres Youtube-Kanals sichtbar ist. Als weiteres Zeichen ist jetzt auch eine „Vorschaltseite“ zu den beiden Internetpräsenzen der beiden Pfarreien hinzugekommen: www.katholisch-st-johann.de. Klickt man dort auf die Symbole der Kirchen kommt man zu den bestehenden Websites unserer Pfarreien. Der Pfarrbrief und die Youtube-Seite sind dort bereits verlinkt. Ich hoffe, möglichst viele Menschen in unseren beiden Pfarreien können diesen gemeinsamen Weg in die Zukunft mitgehen.

Wolfgang Peters (Pfarreienratsvorsitzender)

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