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ST. JOHANN UND MARIA KÖNIGIN-ST. AUGUSTINUS SOLLEN EINS WERDEN ….

Im Dezember-Pfarrbrief informierten wir Sie über die Grundzüge des „Zwei-Ebenen-Modells“ bei der Pfarreienreform im Allgemeinen und über die Grundsatzentscheidung des Pfarreienrates zum Zusammenschluss unserer beiden Pfarreien im Besonderen. Mittlerweile nimmt dieser Prozess an Fahrt auf.

Nach dem Schreiben von Diözesanbischof Stephan und einem „Forum digital“ für Interessierte aus dem Dekanat Saarbrücken im März werden erste Strukturen und Abläufe erkennbar. Der Bischof hat folgende Grundsatzentscheidungen getroffen:

Es werden 35 Pastorale Räume errichtet, die räumlich den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Bis Ende 2025 schließen sich die heutigen Pfarreien zu neuen Pfarreien auf der Basis der bisher bestehenden Pfarreiengemeinschaften als Richtgröße zusammen. Die Aufgaben der bisherigen Dekanate gehen schrittweise an die neu zu schaffenden Pastoralen Räume über. Auf der Ebene unseres Dekanats und damit unserer Pfarreien ist Folgendes geplant:

Bis Ende 2025 schließen sich die heutigen 29 Pfarreien im Dekanat zu max. 12 Pfarreien auf der Grundlage der jetzigen Pfarreiengemeinschaften zusammen.
Es entsteht ein „Pastoraler Raum Saarbrücken und Umgebung“, der räumlich das bisherige Dekanat umfasst.
Dieser Pastorale Raum übernimmt Aufgaben des bisherigen Dekanates, bekommt aber neue hinzu: Verstärkte Unterstützung der Pfarreien und der „Orte von Kirche“, Erarbeitung gemeinsamer Themen, Förderung der pfarreiübergreifenden Zusammenarbeit und der Kooperation von kirchlichen Vereinigungen mit den Kommunen sowie nicht-kirchlichen Organisationen.
Im Vorfeld der geplanten Umstrukturierungen und Zusammenschlüsse findet bis zum Sommer 2021 eine sog. Sondierungsphase mit Sondierungsbeauftragten statt, von denen für das Dekanat Saarbrücken zwei diözesane „Sondierer“ ernannt wurden: Pfarrer Clemens Grünebach, Dechantenkooperator, und Klaus Becker, Abgeordneter der Stabstelle Synodenumsetzung im Dekanat Saarbrücken. Diesen zur Seite stehen drei „regionale“ Beauftragte, nämlich das Leitungsteam des Dekanats: Dechant Benedikt Welter, sein Stellvertreter Pfarrer Manfred Kostka und die Dekanatsreferentin Beate Barg.
Die Sondierungsphase startete mit dem erwähnten „Forum digital“. Auch unter Corona-Bedingungen soll es direkte Gespräche mit Vertretern aus den zwölf Pfarreienräten und Verbandsvertretungen geben.
Mögliche Themen sind Bestandsaufnahme und Perspektiven vor Ort als Pfarrgemeinde im Pastoralen Raum und in der Kommune (Stichwort: Synodenumsetzung vor Ort). Für diese Begegnungen werden Leitfäden erstellt, um die Ergebnisse besser auswerten und gewichten zu können.

Was heißt das alles für uns in „Katholisch St. Johann“? Mit unserem Grundsatzbeschluss, bereits zum 01.01.2022 beide Pfarreien zu vereinen, ergibt sich für uns ein etwas anderer Kalender nach den Sondierungen… Da das Übergangsmandat für die pastoralen Gremien zum 31.12.21 endet und deren Neuwahl für die dann neue Pfarrei erst im Februar/März 2022 vorgesehen ist, muss die Wahlvorbereitung – Stand März 2021 - noch durch die alten Pfarrgemeinderäte bis zum Jahreswechsel erfolgen.
Der Vorstand des Pfarreienrates hat beschlossen, beide Gemeinden regelmäßig via Pfarrbrief, Internet und Ankündigungen im Gottesdienst über die Sondierungen, den Zusammenschluss und die Errichtung des Pastoralen Raums zu informieren.

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